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Förderstellen

Forschungsförderung in Österreich hat drei Hauptproponenten:

  • FFG - ForschungsFörderungsGesellschaft
  • AWS - AustriaWirtschaftsService
  • FWF - Fonds der wissenschaftlichen Forschung

Diese decken verschiedene Bereiche der Forschung von der Grundlagen- bis zur marktnahen Forschung ab. Dazu kommen Förderungen der einzelnen Länder sowie EU-weite Forschungs-Förderungsprojekte.

Einen Überblick über die wichtigsten nationalen Förderstellen sowie deren Hauptbetätigungsgebiete gibt folgendes Diagramm:

Grundlagen-ForschungIndustrielle EntwicklungVorwettbewerbliche EntwicklungMarktexpansion
FWFja_________
AWS___jajaja
FFG___jaja___
Landes-
Förderung
___jajaja

Förderthemen:

Förderbar sind in erster Linie Projekte der industriellen Forschung und der vorwettbewerblichen Entwicklung, welche noch ein gewisses Maß an technologischem Risiko bergen. Entgegen der Risikoaversion von Banken suchen Förderstellen technologisch riskante Projekte. Eine Durchführbarkeit muss aber gegeben sein.

Im Gegensatz zu den technologischen Risken, müssen die wirtschaftlichen Risiken gering sein, weil ca. 90 % aller gescheiterten Projekte auf kaufmännische Ursachen zurückzuführen sind.

Zielgruppen:

Im Mittelpunkt der Forschungsförderung stehen:

  • Große Unternehmen mit eigener Forschungsabteilung
  • KITUs – kleine innovationsorientierte, technologie-intensive Unternehmen

Folgende Branchen fallen in den zentralen Fokus der technischen und kaufmännischen Expertise der Innovation Coaches:

  • Informationstechnologie
  • Elektronik und Nachrichtentechnik
  • Bio-Tech, Medizin und Medizintechnik
  • Materialwissenschaften
  • Verfahrenstechnik
  • Bauwesen und Erneuerbare Energien

Darüber hinaus besitzen wir ein so breit gestreutes Branchenwissen, dass eine plausible Darstellung der Marktdaten, auch ohne entsprechende Branchenanalysen, in nahezu allen Branchen möglich ist.

Förderbetrag:

Der Förderbetrag variiert je nach Programm üblicherweise zwischen 50 % und 75 % der anerkannten Gesamtkosten. Des Weiteren kann sich der Förderbetrag aus einem nicht-refundierbaren Zuschuss und einem Darlehen (üblicherweise zwischen 2 und 5 Jahren, endfällig nach Projektende mit günstiger Verzinsung) oder einer Haftung zusammensetzen. Was im Einzelfall die günstigste Variante für Sie darstellt, erheben wir gemeinsam mit Ihnen.

Restfinanzierung:

In fast jedem Fall sollten Sie eine Restfinanzierung (Selbstbehalt) von 25 % - 50 % der Gesamtkosten sicherstellen, da die Fördergeber praktisch nie zu 100 % ausfinanzieren (außer bei Beauftragungen). Die Restfinanzierung sollte vorzugsweise aus vorhandenen liquiden Mitteln (egal ob eigen- oder fremdkapitalfinanziert) kommen. Bei stabil positiven Cash Flows können auch plausible Prognosen auf künftige Cash Flows herangezogen werden.